CO2 und Materialflüsse ehrlich bilanzieren
Eine glaubwürdige CO2-Bilanz berücksichtigt den erhaltenen Materialwert, die Ersatzteile, die Transporte, die Energie der Aufarbeitung und das Ende des Produktlebens. Remanufacturing ermöglicht vielfach erhebliche Einsparungen gegenüber Neuware, weil energieintensive Primärmaterialien vermieden werden. Wichtig sind eindeutige Systemgrenzen, klare Datengrundlagen und nachvollziehbare Annahmen. Digitale Materialpässe und standardisierte Stücklisten unterstützen die Erfassung. Durch regelmäßige Reviews lassen sich zusätzliche Hebel identifizieren, etwa effizientere Routen, leichtere Komponenten oder alternative Beschichtungen. So wird aus einer einmaligen Zahl ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess mit sichtbarem Nutzen.
Gesunde Materialien und saubere Chemie
Neben Klimawerten zählen gesundheitliche Aspekte: emissionsarme Lacke, formaldehydarme Platten, zertifizierte Textilien und lösungsmittelfreie Klebstoffe verbessern Raumluft und Wohlbefinden. Remanufacturing ist die Chance, problematische Altmaterialien gezielt zu ersetzen und auf zirkuläre, geprüfte Alternativen umzustellen. Lieferantenerklärungen, Konformitäten und Prüfberichte geben Sicherheit. Gleichzeitig bleibt die ästhetische Vielfalt erhalten, denn moderne Oberflächen und Stoffe bieten eine breite Palette an Farben und Texturen. Das Ergebnis sind Arbeitsplätze, die gut aussehen, gut riechen und sich gut anfühlen, während sie strenge interne Richtlinien und externe Standards zuverlässig erfüllen.